Ein weiterer Versuch das Internet zu füllen

Sonntag, November 04, 2007

Projektwoche; 5. Tag: Politik im Allgemeinen und ein nervender Politiker im Speziellen

Es mag arrogant klingen, aber ich war offenbar ein kluges Kind. Denn als ich so 4-5 Jahre alt war, da haben mich meine Eltern des öfteren gerufen, wenn sie Abends RegionalNachrichten geguckt haben und gesagt: "Guck mal Michael, dein Feind ist schon wieder im Fernsehen!"
Dann sah ich hin, reckte meine winzige Faust in die Höhe und sagt wohl sowas wie "Aaarrrrr!". Denn da war ER. Oskar Lafontaine. Damals Kandidat für die Ministerpräsidentschaft des Saarlandes.

Ich habe mit diesem Mann eigentlich immer eine große Asympathie verbunden, ich weiß nicht woran das lag. Kindliche Intuition, vermute ich. Und dann wurde der Typ auch noch Omnipräsent! Zuerst als Ministerpräsident des Saarlandes aus den Regionalnachrichten nicht mehr wegzudenken (Wahrscheinlich kommt daher meine Abneigung gegen den "Aktuellen Bericht" des SR-Fernsehens), dann als Kanzlerkandidat, als Bundesminister und dann, seit jüngstem, als Gefallener, der seine eigenen Streitkräfte gegen seine alten Meister marschieren lässt.

Aber warum hällt er sich eigentlich so lange oben? Glorreiche Taten von ihm sind mir in den letzten 20 Jahren von ihm keine bekannt geworden, ausser dass er in der Lage war einen Messerangriff, irgendwann in den 80ern fast unbeschadet zu überstehen (Das war allerdings nur glorreich für ihn). Seine einzige Fähigkeit ist: Labern. Labern bis die das Ohr abfällt. Labern bis dir die Tränen kommen. Labern bis du aus Frust und Verwirrung das Kreuzchen an der falschen Stelle machst.

Ein alter Witz sagt, Oskar Lafontaine sei wie ein Wonderbra: Er verspricht mehr, als er tatsächlich hält. Wie gut das funktioniert, das sah man sogar bei der Bürgermeisterwahl hier vor einigen Wochen. Da sind Laffi und sein Kumpel Gysi doch tatsächlich angereist, um ihrem Jungen hier zu helfen. Und sie machten Versprechungen in alle Richtungen, nach Rechts wie Links. Dass das nicht funktionieren kann, dass sollte eigentlich jedem halbwegs klardenkendem Menschen verständlich sein, aber wenn Oskar seinen hyptnotisierenden Blick einsetzt, dann scheint bei anscheinend 18 % der Wähler das Hirn auszusetzen.

Ach ja, wir Saarländer. wenn wir mal einen bekannten Politiker hervorbringen, dann muss es natürlich gleich wieder SOWAS sein. Dass das nicht funktioniert, dass sollten wir doch eigentlich schon an Erich Honnecker gemerkt haben.

Schlußwort: Oskar, ich konnte die damals schon nicht leiden. Ich werde dich wohl nie leiden können, wenn du so weitermachst!

Thema morgen: Michael beim Bund - Wie der Gefreite den Krieg gewann

2 Comments:

Blogger Madse said...

Ich hege eine relativ unbegruendete Asympatie ( hehe, neues wort gelernt ^^ ) gegen Schoenbohm. Warscheinlich weil er BOESE augenbrauen hat.

8:21 nachm.

 
Blogger Ann von Neben said...

Ich kenne den Joey's Pizzalieferanten, der Oskar immer die Pizza lieferte. Es hilft nix, die Pizza wird auf Toxide getestet und ein Leibwächter muss Vorkosten ...

8:52 vorm.

 

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